AEs gilt eine gesetzliche Mindestausbildungsvergütung, deren Betrag jährlich angepasst wird
BDie Vergütung richtet sich ausschließlich nach Tarifverträgen, auch wenn diese die frühere gesetzliche Untergrenze unterschreiten
CAuszubildende haben an Berufsschultagen keinen Vergütungsanspruch, da sie nicht im Betrieb tätig sind
DDie Vergütungshöhe kann zwischen Ausbilder und Auszubildendem vollständig frei vereinbart werden
✓ Correct answer: A. Es gilt eine gesetzliche Mindestausbildungsvergütung, deren Betrag jährlich angepasst wirdSeit der BBiG-Reform 2020 legt § 17 Abs. 2 BBiG eine gesetzliche Mindestausbildungsvergütung fest, die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) jährlich neu berechnet und bekannt gegeben wird.
Why the other options are incorrect:
• Die Vergütung richtet sich ausschließlich nach Tarifverträgen, auch wenn diese die frühere gesetzliche Untergrenze unterschreiten: Tarifverträge dürfen die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nicht unterschreiten; das Günstigkeitsprinzip gilt zugunsten des Auszubildenden.
• Auszubildende haben an Berufsschultagen keinen Vergütungsanspruch, da sie nicht im Betrieb tätig sind: Berufsschultage gelten als Ausbildungszeit; der Vergütungsanspruch bleibt nach § 15 BBiG erhalten.
• Die Vergütungshöhe kann zwischen Ausbilder und Auszubildendem vollständig frei vereinbart werden: Eine vollständig freie Vereinbarung ohne Untergrenze ist seit der Reform 2020 nicht mehr zulässig; die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung bildet die Untergrenze.
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