Übungstest · SRC Seefunk

Kostenloser SRC Seefunk Übungstest

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Kostenlose Vorschau · SRC SeefunkQ1
Welcher Funkdienst gehört neben dem Revier- und Hafenfunkdienst ebenfalls zum Sicherheitsfunkdienst innerhalb des mobilen Seefunkdienstes?
Richtig — C. Zum Sicherheitsfunkdienst gehören der Revier- und Hafenfunkdienst und der Schiffslenkungsfunkdienst. Der Revier- und Hafenfunkdienst umfasst regelmäßige Meldungen zum Revier oder Hafen (z. B. regelmäßige Wettermeldungen oder Angaben zu Schiffsbewegungen in einem Hafenbereich). Der Schiffslenkungsfunkdienst spricht direkt mit Schiffen und gibt diesen Anweisungen z. B. vor einer Schleuse zu warten.
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SRC Seefunk Fragen

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  1. Q1Welcher Funkdienst gehört neben dem Revier- und Hafenfunkdienst ebenfalls zum Sicherheitsfunkdienst innerhalb des mobilen Seefunkdienstes?

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    ✓ Richtige Antwort: Schiffslenkungsfunkdienst

    Zum Sicherheitsfunkdienst gehören der Revier- und Hafenfunkdienst und der Schiffslenkungsfunkdienst. Der Revier- und Hafenfunkdienst umfasst regelmäßige Meldungen zum Revier oder Hafen (z. B. regelmäßige Wettermeldungen oder Angaben zu Schiffsbewegungen in einem Hafenbereich). Der Schiffslenkungsfunkdienst spricht direkt mit Schiffen und gibt diesen Anweisungen z. B. vor einer Schleuse zu warten.

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  2. Q2Welche Vorkommnisse im Seefunkdienst sollen im Schiffstagebuch dokumentiert werden?

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    ✓ Richtige Antwort: Der Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverkehr sowie wichtige Vorkommnisse, die den Seefunkdienst betreffen

    Im Schiffstagebuch (Logbuch) werden wichtige Ereignisse festgehalten: Routineverkehr, der DSC-Verkehr sowie Fehlalarme müssen nicht im Logbuch dokumentiert werden.

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  3. Q3An wen dürfen Dringlichkeitsmeldungen im Seefunkdienst grundsätzlich gerichtet werden?

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    ✓ Richtige Antwort: An alle Funkstellen oder an eine bestimmte Funkstelle

    In der Regel werden Dringlichkeitsmeldungen an alle Funkstellen gerichtet. In Ausnahmefällen, z. B. wenn ein Schiff auf ein Hindernis zufährt, kann dieses auch direkt mit einer Dringlichkeitsmeldung angefunkt werden.

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  4. Q4Wie ist die Rangfolge der Aussendungen im Seefunkdienst festgelegt?

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    ✓ Richtige Antwort: Not, Dringlichkeit, Sicherheit, Routine

    • Notverkehr (MAYDAY): Lebensgefahr, höchste Rangfolge • Dringlichkeitsverkehr (PAN PAN): Dringende Meldung ohne akute Lebensgefahr, zweithöchste Rangfolge • Sicherheitsverkehr (SECURITE): Nautische Warnnachricht oder Wetterwarnung, dritthöchste Rangfolge • Routineverkehr: Informationsaustausch zwischen Funkstellen

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  5. Q5Welche UKW-Kanäle benutzen Sportfahrzeuge für den Funkverkehr untereinander vorzugsweise in den deutschen Hoheitsgewässern?

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    ✓ Richtige Antwort: Kanäle 69 oder 72

    • Kanäle 69 und 72: Routineverkehr zwischen Sportbooten • Kanal 70: DSC-Anrufe (gesperrt für Sprechfunk) • Kanal 10: Not-, Sicherheits- und Anrufkanal im Binnenfunk; Schiff-Schiff-Funkkanal im Seefunkdienst • Kanal 13: In Deutschland Schiffslenkungsfunkdienst und Hafenfunkdienst • Kanal 06: Kommunikation zwischen Seefunkstellen. Wird im SAR-Fall für On-Scene-Communication verwendet.

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  6. Q6Welcher UKW-Kanal ist vorzugsweise für den Schiff-Schiff-Verkehr und für koordinierte Such- und Rettungseinsätze (SAR) vorgesehen?

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    ✓ Richtige Antwort: Kanal 06

    Kanal 06 ist für den Schiff-Schiff-Verkehr vorgesehen. Während eines laufenden SAR-Einsatzes wird der Kanal für den Funkverkehr vor Ort zwischen dem Havaristen und an der Rettung beteiligten Schiffen und Hubschraubern verwendet.

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  7. Q7Wie lautet das Notzeichen im Sprechfunk?

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    ✓ Richtige Antwort: MAYDAY

    • MAYDAY: Notzeichen • PAN PAN: Dringlichkeitszeichen • DISTRESS: Kein Sprechfunkzeichen. Heißt auf Deutsch "Not" • SOS: Zwar ein Notsignal, wird aber nicht im Sprechfunk verwendet, sondern z. B. als Schallsignal abgegeben

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  8. Q8Wann darf eine Seefunkstelle, wenn sie Hilfe leisten kann, den Empfang eines DSC-Notalarms auf UKW im Sprechfunkverfahren bestätigen?

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    ✓ Richtige Antwort: Nach Bestätigung durch eine Küstenfunkstelle oder einer angemessenen Wartefrist

    Wird ein Notalarm ausgesendet, warten die Seefunkstellen auf die Reaktion einer Küstenfunkstelle. Wenn eine Küstenfunkstelle in Reichweite ist, übernimmt diese die Koordination des Notfunkverkehrs. Nach der Bestätigung durch die Küstenfunkstelle - oder einer angemessenen Wartefrist, falls keine Küstenfunkstelle in Funkreichweite des Havaristen ist - bestätigen Seefunkstellen, die Hilfe leisten können, den Notalarm auf Kanal 16.

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  9. Q9Welche Aufgabe hat ein 'MRCC' im Seenotfall?

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    ✓ Richtige Antwort: Koordinierung der im Seenotfall zur Verfügung stehenden Kräfte

    Das MRCC (Maritime Rescue Coordination Center) ist eine spezialisierte Rettungsleitstelle für Seenotfälle. Sie koordiniert die zur Verfügung stehenden Schiffe, die an der Suche und Rettung beteiligt sind, und wickelt den Notverkehr ab. Das deutsche MRCC ist Bremen Rescue.

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  10. Q10Welche Funktion hat eine Satelliten-Seenotfunkbake (Emergency Position-Indicating Radiobeacon [EPIRB])?

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    ✓ Richtige Antwort: Alarmierung und Kennzeichnung der Notposition

    Eine EPIRB ist eine Satelliten-Notfunkboje, die automatisch über die COSPAS-SARSAT-Satelliten ein Notsignal absetzen kann. Moderne EPIRB-Seenotfunkbaken übertragen dabei auch automatisch die GPS-Position des in Not befindlichen Schiffs. Mit ihrer Kennung kann eine EPIRB eindeutig einem Schiff zugeordnet werden. Allerdings kann eine EPIRB nicht über UKW-Funk kommunizieren und erleichtert nicht die Ortung mittels Radar.

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