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Das PDF enthält 30 Verkäufer Fragen mit Antworten und Erklärungen.
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Q1Verbraucher erwarten, dass der Preis für Smartphones in drei Monaten deutlich steigen wird. Welche unmittelbare Reaktion ist auf dem aktuellen Smartphone-Markt zu erwarten?
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✓ Richtige Antwort: Die Nachfrage steigt sofort, da Verbraucher den Kauf vorziehen, um dem höheren Preis zu entgehen.
Erwartete Preissteigerungen sind ein anerkannter Nachfragefaktor. Rationale Verbraucher ziehen den Kauf vor, um zukünftig höhere Preise zu vermeiden. Die Nachfragekurve verschiebt sich nach rechts, was den aktuellen Gleichgewichtspreis erhöht. Why the other options are incorrect: • Die Nachfrage sinkt, da Verbraucher abwarten und auf spätere Preissenkungen spekulieren.: Bei erwarteten Preissteigerungen ist Abwarten irrational – der Kauf jetzt ist günstiger als der Kauf später. • Das Angebot steigt sofort, da Hersteller von der erwarteten Preissteigerung profitieren wollen.: Hersteller könnten eher Produktion zurückhalten, um später teurer zu verkaufen; ein sofortiger Angebotsanstieg ist nicht die typische Reaktion. • Der Markt bleibt unverändert, da Preiserwartungen das aktuelle Kaufverhalten nicht beeinflussen.: Preiserwartungen (Preiserwartungseffekt) sind ein anerkannter Einflussfaktor auf die Nachfrage und verändern das aktuelle Marktverhalten nachweislich.
Q2Butter und Margarine gelten als Substitutionsgüter. Was passiert auf dem Markt für Margarine, wenn der Preis für Butter stark ansteigt?
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✓ Richtige Antwort: Die Nachfrage nach Margarine steigt, weil Verbraucher auf das günstigere Substitut ausweichen.
Bei Substitutionsgütern weichen Verbraucher bei Preiserhöhung eines Gutes auf das andere aus. Steigt der Butterpreis, wird Margarine relativ günstiger und die Nachfrage nach Margarine nimmt zu. Why the other options are incorrect: • Die Nachfrage nach Margarine sinkt, weil Verbraucher insgesamt weniger Streichfett kaufen.: Bei Substitutionsgütern verschiebt sich die Nachfrage zum günstigeren Ersatz – sie sinkt dort nicht, sondern steigt. • Das Angebot an Margarine steigt, weil Hersteller von den höheren Butterpreisen profitieren.: Die Angebotsseite der Margarinehersteller hängt von deren eigenen Kosten ab, nicht direkt vom Butterpreis; relevant ist hier die Nachfragereaktion der Verbraucher. • Die Nachfrage nach Margarine bleibt unverändert, da beide Güter unabhängig voneinander sind.: Butter und Margarine stehen in einem Substitutionsverhältnis und sind per Definition nicht unabhängig voneinander.
Q3Was muss ein Verbraucherdarlehensvertrag laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) zwingend enthalten?
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✓ Richtige Antwort: Den effektiven Jahreszins, den Gesamtbetrag aller Zahlungen und die Laufzeit des Darlehens
Gemäß §§ 491 ff. BGB (Verbraucherdarlehensvertrag) müssen u. a. der effektive Jahreszins, der Nettodarlehensbetrag, der Gesamtbetrag aller Zahlungen sowie die Laufzeit zwingend schriftlich angegeben werden. So werden Verbraucher transparent über die tatsächlichen Kosten informiert. Why the other options are incorrect: • Den Namen des zuständigen Filialleiters sowie die Unterschrift des Bankvorstands: Persönliche Angaben zum Filialleiter oder zum Vorstand sind keine gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtangaben im Verbraucherdarlehensvertrag. • Eine notarielle Beglaubigung und die Benennung eines Bürgen aus dem Verwandtenkreis: Ein Verbraucherdarlehen erfordert keine notarielle Beurkundung. Notarielle Beglaubigungen sind z. B. bei Grundschulden üblich, aber nicht als generelle Pflichtangabe im Darlehensvertrag vorgeschrieben. • Den aktuellen Disporahmen aller bestehenden Konten des Kreditnehmers: Der Disporahmen anderer Konten ist für den Darlehensvertrag selbst nicht relevant und wird im Vertrag nicht ausgewiesen. Er kann allenfalls bei der Bonitätsprüfung eine Rolle spielen.
Q4Was ist ein charakteristisches Merkmal des SEPA-Basislastschriftverfahrens (Core) im Vergleich zum SEPA-Firmenlastschriftverfahren (B2B)?
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✓ Richtige Antwort: Beim SEPA-Basislastschriftverfahren kann der Zahlungspflichtige eine autorisierte Lastschrift bis zu 8 Wochen nach Kontobelastung ohne Angabe von Gründen zurückbuchen lassen.
Beim SEPA-Basislastschriftverfahren hat der Zahlungspflichtige das Recht, eine autorisierte Lastschrift innerhalb von 8 Wochen nach der Kontobelastung ohne Angabe von Gründen zurückbuchen zu lassen. Bei nicht autorisierten Lastschriften gilt eine Frist von 13 Monaten. Why the other options are incorrect: • Das SEPA-Firmenlastschriftverfahren steht auch Privatpersonen als Zahler offen.: Das SEPA-Firmenlastschriftverfahren (B2B) ist ausschließlich für Unternehmen und Selbstständige als Zahler vorgesehen; Privatpersonen sind ausgeschlossen. • Beim SEPA-Basislastschriftverfahren beträgt die Rückbuchungsfrist für autorisierte Lastschriften 13 Monate.: Die 13-Monats-Frist gilt nur für nicht autorisierte Lastschriften (ohne gültiges Mandat); für autorisierte Buchungen im Core-Verfahren beträgt sie 8 Wochen. • Das SEPA-Basislastschriftverfahren erfordert zwingend ein schriftliches Mandat in Papierform.: Ein SEPA-Mandat kann auch elektronisch erteilt werden (E-Mandat); eine zwingend papiergebundene Form ist gesetzlich nicht vorgeschrieben.
Q5Ein Unternehmen verkauft seine offenen Forderungen aus Warenlieferungen an ein Factoringunternehmen (echtes Factoring). Welche Aussage beschreibt die Hauptwirkung korrekt?
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✓ Richtige Antwort: Das Unternehmen erhält sofortige Liquidität, und das Forderungsausfallrisiko geht vollständig auf das Factoringunternehmen über.
Beim echten Factoring (ohne Rückgriffsrecht) kauft das Factoringunternehmen die Forderungen an und übernimmt dabei das Delkredere-Risiko (Ausfallrisiko). Das Unternehmen erhält sofortige Liquidität und ist vor Forderungsausfällen geschützt. Why the other options are incorrect: • Das Unternehmen muss das Forderungsausfallrisiko weiterhin selbst tragen, erhält jedoch früher Liquidität.: Dies beschreibt das unechte Factoring (mit Rückgriffsrecht), bei dem das Ausfallrisiko beim Unternehmen verbleibt. Beim echten Factoring wird das Risiko übertragen. • Das Factoringunternehmen zahlt den vollen Nennwert der Forderungen ohne Abzug von Gebühren sofort aus.: Das Factoringunternehmen zieht stets eine Factoringgebühr sowie Zinsen vom Nennwert ab; ein vollständig gebührenfreier Vollauszug findet nicht statt. • Echtes Factoring ist ausschließlich für Forderungen gegenüber Privatpersonen zulässig.: Factoring wird in der Praxis hauptsächlich im B2B-Bereich (zwischen Unternehmen) eingesetzt und ist nicht auf Forderungen gegenüber Privatpersonen beschränkt.
Q6Wofür wird Electronic Data Interchange (EDI) in der Warenwirtschaft eingesetzt?
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✓ Richtige Antwort: Zum automatisierten, standardisierten Austausch von Geschäftsdaten wie Bestellungen, Lieferscheinen und Rechnungen zwischen Handelspartnern
EDI (Electronic Data Interchange) ermöglicht den strukturierten, computergestützten Austausch von Geschäftsdokumenten (z. B. Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Rechnungen) zwischen Unternehmen in einem standardisierten Format, ohne manuelle Dateneingabe. Why the other options are incorrect: • Zur digitalen Erfassung von Lagerbeständen durch den Einsatz von Barcode-Scannern am Regal: Die Lagerbestandserfassung per Barcode-Scanner ist eine eigenständige Funktion eines Lagerverwaltungssystems und beschreibt nicht den Einsatzzweck von EDI. • Zur videobasierten Kommunikation zwischen Einkäufern und Lieferantenvertretern: Videokonferenzen sind ein Kommunikationsmittel für Menschen, kein standardisierter Datenaustauschstandard zwischen IT-Systemen. • Zur verschlüsselten Übertragung von Kundenzahlungen im Online-Handel: Zahlungsverschlüsselung im Online-Handel wird durch andere Technologien wie TLS/SSL oder spezialisierte Zahlungsdienstleister gewährleistet, nicht durch EDI.
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