SBF See Prüfungsfragen
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SBF See Fragen
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Q1Wie lang sollte eine Schleppleine bei starkem Seegang sein?
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✓ Richtige Antwort: Mindestens zwei- oder dreifache Wellenlänge.
Durch die ausreichende Länge der Schleppleine kann ein Einrucken in die Leine vermieden werden. Das schleppende und das geschleppte Schiff sollten sich gleichzeitig in der gleichen Wellenphase befinden (d. h. beide zwei bis drei Wellenlängen hintereinander gleichzeitig entweder im Wellental oder auf dem Wellenkamm sein.)
Q2Was ist zu beachten, wenn ein Sportboot geschleppt werden soll?
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✓ Richtige Antwort: Die Schleppleine ist den Seegangsverhältnissen anzupassen. Die Schleppgeschwindigkeit darf nicht größer sein als die Geschwindigkeit, die der Anhang frei fahrend bei Verdrängerfahrt erreichen kann. Ein ruckartiges Steifkommen der Schleppleine ist zu vermeiden.
Jedes Fahrzeug hat eine von der Rumpfform und -länge abhängige 'Rumpfgeschwindigkeit'. Sog. 'Verdränger' können maximal so schnell wie die Rumpfgeschwindigkeit fahren, 'Gleiter' auch schneller. Wird ein Verdränger schneller als seine Rumpfgeschwindigkeit geschleppt, entsteht übermäßiger Druck auf die Schleppleine und die Beschläge. Ein ruckartiges Steifkommen (Einrucken) der Schleppleine überlastet das Material (z. B. Leinen und Klampen) und ist deshalb zu vermeiden.
Q3Was zeigt die folgende Abbildung?
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✓ Richtige Antwort: Abbildung eines Tiefdruckgebietes auf der Nordhalbkugel mit Warm- und Kaltfront, Isobaren mit Angabe des Luftdrucks in hPa, warme und kalte Luftströmung.
Dass es sich um eine Abbildung an der Nordhalbkugel handelt, erkennt man daran, dass die Breitengrade nach oben mit höheren Zahlen versehen sind (35°, 40°, 45°, 50°, 55°). Warme Luftströmung (transparenter Pfeil) hinter der Warmfront (Halbkreise), kalte Luftströmung (schwarzer Pfeil) hinter der Kaltfront (Dreiecke).
Q4Mit welchen Hilfsmitteln kann eine im Wasser treibende Person schnell und sicher an Bord genommen werden?
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✓ Richtige Antwort: Leinenverbindung, Rettungsschlaufe, Bergenetz, Talje, Badeleiter, Großbaum.
Eine Leinenverbindung zur treibenden Person ist wichtig, damit diese nicht abtreibt. Sie kann dann in einer Rettungsschlaufe (breite Schlaufe aus schwimmendem Material) oder einem Bergenetz (spezielles Netz zur Bergung Schiffbrüchiger) mithilfe einer Talje (Flaschenzug) zurück an Bord gezogen werden - wenn möglich am äußeren Ende des Großbaums, damit sie nicht gegen die Bordwand schlägt. Kann die Person selbst schwimmen und ist wenig Wellengang, kann sie auch über die Badeleiter zurück an Bord klettern.
Q5Womit kann ein steuerunfähiges Sportboot mit dem Bug in den Wind gehalten werden?
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✓ Richtige Antwort: Mit dem Treibanker oder anderen geeigneten schwimmfähigen Gegenständen.
Der Treibanker oder ein anderer schwimmfähiger Gegenstand, der einen Widerstand erzeugt (z. B. Bootsmannsstuhl) wird an einer Leine am Bug befestigt ins Wasser gelassen. Durch den Widerstand im Wasser wird der Bug im Wind gehalten.
Q6In welchen Maßeinheiten werden in deutschen Seekarten die Tiefen angegeben?
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✓ Richtige Antwort: In Meter und Dezimeter.
Detailliertere Angaben als Meter und Dezimeter können nicht gemacht werden, weil sich die Tiefe mit jeder Welle verändert.
Q7Welche Verpflichtung hat man als Bootsführer, um einen Beitrag zur Reinhaltung der Gewässer zu leisten?
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✓ Richtige Antwort: Sämtliche Abfälle einschließlich Öle und Betriebsstoffe an Bord in geeigneten Behältern sammeln und an Land vorschriftsmäßig entsorgen.
Alle Abfälle müssen an Land entsorgt werden, einschließlich Bioabfälle, etc.
Q8Was versteht man unter einem Hochwasser?
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✓ Richtige Antwort: Eintritt des höchsten Wasserstands beim Übergang vom Steigen zum Fallen.
Q9Wo sollen die Gasbehälter einer Flüssiggasanlage gelagert werden?
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✓ Richtige Antwort: Möglichst an Deck, geschützt vor Sonneneinstrahlung, sonst in einem besonders abgeschlossenen Raum für Gasbehälter, der in Bodenhöhe eine Öffnung nach außenbords hat.
Flüssiggas ist schwerer als Luft. Werden Gasbehälter unten im Schiff gelagert, sammelt sich bei einem Gasleck das Gas in der Bilge. Auf dem Vorschiff können Gasbehälter von Bord fallen. Ein Raum für die Aufbewahrung von Flüssiggas muss auf Bodenhöhe eine Öffnung nach außenbords haben, damit austretendes Gas abfließen kann.
Q10Wie verhält sich im Allgemeinen das Schiff im Rückwärtsgang bei einem rechtsdrehenden Propeller?
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✓ Richtige Antwort: Das Heck dreht nach Backbord.
Im Rückwärtsgang dreht ein rechtsdrehender Propeller gegen den Uhrzeigersinn. Die Drehung des Propellers erzeugt eine kreisförmige Strömung, die an Steuerbord ans Heck "prallt" und es nach Backbord versetzt.
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