Prüfungsfragen · Feuerwehr

Feuerwehr Prüfungsfragen

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Kostenlose Vorschau · FeuerwehrQ1
Welche der Bezeichnungen für das menschliche Auge sind zutreffend?
Richtig — A. **Korrekte Antwort(en):** <span style="background-color:white;color:red">➍</span> Pupille <span style="background-color:white;color:red">➓</span> Netzhaut <span style="background-color:white;color:red">➊</span> Lederhaut <span style="background-color:white;color:red">➏</span> Iris **Weiterführende Informationen:** <span style="background-color:white;color:red">➊</span> Lederhaut <span style="background-color:white;color:red">➋</span> Aderhaut <span style="background-color:white;color:red">➌</span> Hornhaut <span style="background-color:white;color:red">➍</span> Pupille <span style="background-color:white;color:red">➎</span> Augenkammer <span style="background-color:white;color:red">➏</span> Iris <span style="background-color:white;color:red">➐</span> Ziliarmuskel <span style="background-color:white;color:red">➑</span> Augenlinse <span style="background-color:white;color:red">➒</span> Glaskörper <span style="background-color:white;color:red">➓</span> Netzhaut Das menschliche Auge besteht aus dem kugelförmigen Augapfel. Dieser liegt in der Augenhöhle des Schädels. Bewegt werden kann der Augapfel durch insgesamt sechs Augenmuskeln. Der vordere Teil des Augapfels ist mit der durchsichtigen Hornhaut überzogen. Das Licht tritt durch die Hornhaut in das Auge ein. Dahinter liegt die Regenbogenhaut (Iris), welche auch die Augenfarbe bestimmt. In der Mitte hat die Iris ein Loch, die Pupille. Die Größe der Pupille kann durch Muskeln in ihrer Größe, wie die Blende einer Kamera, verändert werden. Dahinter liegt der gallertartige Glaskörper, danach trifft das Licht auf die licht- und farbempfindlichen Zellen der Netzhaut. Hier werden die optischen Reize in elektrische Impulse umgewandelt und an das Gehirn weitergeleitet.
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  1. Q1Welche der Bezeichnungen für das menschliche Auge sind zutreffend?

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    ✓ Richtige Antwort: <span style="background-color:white;color:red">➍</span> Pupille

    **Korrekte Antwort(en):** <span style="background-color:white;color:red">➍</span> Pupille <span style="background-color:white;color:red">➓</span> Netzhaut <span style="background-color:white;color:red">➊</span> Lederhaut <span style="background-color:white;color:red">➏</span> Iris **Weiterführende Informationen:** <span style="background-color:white;color:red">➊</span> Lederhaut <span style="background-color:white;color:red">➋</span> Aderhaut <span style="background-color:white;color:red">➌</span> Hornhaut <span style="background-color:white;color:red">➍</span> Pupille <span style="background-color:white;color:red">➎</span> Augenkammer <span style="background-color:white;color:red">➏</span> Iris <span style="background-color:white;color:red">➐</span> Ziliarmuskel <span style="background-color:white;color:red">➑</span> Augenlinse <span style="background-color:white;color:red">➒</span> Glaskörper <span style="background-color:white;color:red">➓</span> Netzhaut Das menschliche Auge besteht aus dem kugelförmigen Augapfel. Dieser liegt in der Augenhöhle des Schädels. Bewegt werden kann der Augapfel durch insgesamt sechs Augenmuskeln. Der vordere Teil des Augapfels ist mit der durchsichtigen Hornhaut überzogen. Das Licht tritt durch die Hornhaut in das Auge ein. Dahinter liegt die Regenbogenhaut (Iris), welche auch die Augenfarbe bestimmt. In der Mitte hat die Iris ein Loch, die Pupille. Die Größe der Pupille kann durch Muskeln in ihrer Größe, wie die Blende einer Kamera, verändert werden. Dahinter liegt der gallertartige Glaskörper, danach trifft das Licht auf die licht- und farbempfindlichen Zellen der Netzhaut. Hier werden die optischen Reize in elektrische Impulse umgewandelt und an das Gehirn weitergeleitet.

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  2. Q2Welche Aussagen zum Ausbreitungsverhalten und der Explosionsgefahr von Gasen und Dämpfen sind zutreffend?

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    ✓ Richtige Antwort: Das Dichteverhältnis ist das Verhältnis der Dichte des gasförmigen brennbaren Stoffes zur Dichte von Luft.

    **Korrekte Antwort(en):** * Das Dichteverhältnis ist das Verhältnis der Dichte des gasförmigen brennbaren Stoffes zur Dichte von Luft. * Hat das Gemisch ein Dichteverhältnis **>1** ist es schwerer als Luft, bei **<1** ist es leichter als Luft. * Die Ex-Grenzen definieren die Konzentrationsspannen, in denen ein Gemisch aus brennbarem Gas oder Dampf und Luft explosiv ist. * Mit steigender Temperatur kann sich die Explosionsgefahr erhöhen, da die Reaktionsgeschwindigkeit typischerweise zunimmt. **Weiterführende Informationen:** Die Gefährlichkeit von Gemischen hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der spezifischen Eigenschaften des Gases oder Dampfes und der Umgebungsbedingungen. Das Dichteverhältnis ist das Verhältnis der Dichte des gasförmigen brennbaren Stoffes zur Dichte von Luft als Grundlage, um zu bestimmen, ob ein Gasgemisch in der Umgebung aufsteigen oder absinken wird. Hat das Gemisch ein Dichteverhältnis >1, ist es schwerer als Luft; bei <1 ist es leichter als Luft. Diese Aussage ist ebenfalls richtig und erklärt, wie das Dichteverhältnis das Ausbreitungsverhalten von Gasen und Dämpfen beeinflusst. Die Verteilung von Gasen in einem Raum hängt nicht nur vom Dichteverhältnis ab, sondern wird auch von anderen Faktoren wie Luftströmungen, Temperatur und dem Vorhandensein von Hindernissen beeinflusst. Explosionsgrenzen bestimmen die Konzentrationen, bei denen gasförmige Stoffe in der Luft explosiv reagieren können. Diese Grenzen sind für die Sicherheitsbewertung von Gasgemischen essentiell. Der Explosionsbereich ist der Konzentrationsbereich zwischen der unteren (UEG) und der oberen Explosionsgrenze (OEG). Ein Gemisch gilt als "zu fett", wenn seine Konzentration über der oberen Explosionsgrenze liegt, also zu viel brennbares Gas oder Dampf im Verhältnis zur Luft enthält. In diesem Zustand ist das Gemisch nicht explosiv, weil es an Sauerstoff für die Verbrennung mangelt. Beim "Abbau" solcher zu fetten Gemische, beispielsweise durch Verdünnung mit Luft, verringert sich die Konzentration des brennbaren Stoffes. Wenn die Konzentration die obere Explosionsgrenze unterschreitet, tritt das Gemisch wieder in den explosionsfähigen Bereich ein, bis es schließlich die untere Explosionsgrenze erreicht, unterhalb derer wiederum zu wenig brennbarer Stoff für eine Explosion vorhanden ist. Diese Dynamik ist besonders in Sicherheitsüberlegungen relevant, da sie die Notwendigkeit unterstreicht, sowohl die Zusammensetzung von Gasgemischen als auch Änderungen in der Umgebung (wie z.B. Belüftung) zu überwachen, um das Risiko von Explosionen zu minimieren. Die jeweilige Explosionsgrenze (auch als Zündgrenze bezeichnet) ist die niedrigste bzw. höchste Konzentration eines brennbaren Stoffes im Gemisch von Gasen, Dämpfen oder Stäuben, in dem sich nach dem Zünden ein Brennen gerade nicht mehr selbstständig fortsetzen kann.

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  3. Q3Welche Aussagen zum Atomkern und zur Atomhülle sind zutreffend?

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    ✓ Richtige Antwort: Protonen und Neutronen bilden den positiv geladenen Atomkern, besitzen die gleiche Masse und sind rund 2000-mal schwerer als die Elektronen.

    **Korrekte Antwort(en):** * Protonen und Neutronen bilden den positiv geladenen Atomkern, besitzen die gleiche Masse und sind rund 2000-mal schwerer als die Elektronen. * Die Neutronen dienen als "Klebstoff" zwischen den Protonen, die sich aufgrund der gleichen Ladung sonst abstoßen würden. * Die Elektronen hingegen bilden die negativ geladene Atomhülle und umkreisen auf fest gelegten Bahnen (den Orbitalen) den Atomkern in einem bestimmten Abstand. **Weiterführende Informationen:** Hat ein Atom mehr als zwei Elektronen, gibt es **nicht nur eine "Umlaufbahn"**, sondern je nach Anzahl der Elektronen mehrere. Diese verschiedenen Elektronenbahnen, die einen unterschiedlichen Abstand zum Atomkern haben und zwiebelschalenartig aufgebaut sind, nennen sich **"Schalen"**.

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  4. Q4Die Mitochondrien sind die "Kraftwerke" der Zelle und für die Energiegewinnung zuständig, indem aufgenommene Nährstoffe mit Sauerstoff verbrannt werden.

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    ✓ Richtige Antwort: Richtig

    **Diese Aussage ist richtig.** Die Mitochondrien sind die "Kraftwerke" der Zelle und für die Energiegewinnung zuständig, indem aufgenommene Nährstoffe mit Sauerstoff verbrannt werden. **Weiterführende Informationen:** Dabei entsteht ATP (Adenosintriphosphat), die "Energiewährung" der Zelle. Das ATP kann gegen eine Aktivität "eingetauscht" werden. Aktive Muskeln haben einen hohen Energiebedarf. Entsprechend viel ATP muss in Muskelzellen produziert werden. Sie müssen daher ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Die erhöhte Atemfrequenz beim Sport stellt die Sauerstoffzufuhr sicher.

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  5. Q5Welche Wirkungsweisen von Kräften sind bei einer "schiefen Ebene" zu erwarten?

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    ✓ Richtige Antwort: Die Reibungskraft ist von der Oberflächenbeschaffenheit eines Körpers, nicht jedoch von der Größe der Berührungsfläche abhängig.

    **Korrekte Antwort(en):** * Die Reibungskraft ist von der Oberflächenbeschaffenheit eines Körpers, nicht jedoch von der Größe der Berührungsfläche abhängig. * Die Gewichtskraft gibt an, mit welcher Kraft ein Körper auf eine waagerechte Unterlage wirkt bzw. an einer Aufhängung zieht. * Die Reibungskraft ist das Produkt aus Reibungszahl und Gewichtskraft ($F_R = μ \ · F$) * Die Gewichtskraft ergibt sich als das Produkt aus Masse und Erdbeschleunigung ($F_G = m · g$) **Weiterführende Informationen:** Die Oberflächenbeschaffenheit wird im Reibungswiderstand mit der Reibungszahl μ angegeben, die mit dem Reibungswiderstand der Oberfläche ansteigt. Die Gewichtskraft $F_G$ einer auf einer schiefen Ebene befindlichen Masse hat den Angriffspunkt im Schwerpunkt der Masse (also hier im Massenmittelpunkt). Die Gewichtskraft wird in die Hangabtriebskraft $F_{GH}$, die parallel zur schiefen Ebene wirkt, und die Normalkomponente der Gewichtskraft $F_{GN}$ aufgeteilt, die senkrecht zur Oberfläche der schiefen Ebene wirkt. Von unten wirkt auf die Masse eine Kontaktkraft, die senkrecht zur Ebene wirkt und als Normalkraft $F_N$ bezeichnet wird. Der Betrag der Normalkraft, also die "Stärke der Kraft", ist mit der Normalkomponente der Gewichtskraft $F_{GN}$ identisch. Eine weitere wirken- de Kontaktkraft ist die Haftreibungskraft $F_R$ , die parallel zur Oberfläche der schiefen Ebene im Schwerpunkt der Masse greift. Sie wirkt entgegen der Richtung der Hangabtriebskraft. Damit der Körper in Ruhe bleibt, sich also nicht bewegt, muss die Hangabtriebskraft kleiner sein als die maximal mögliche Haftreibungskraft. Letztere wird durch den Haftreibungskoeffizienten und die Normalkraft gegeben. Ist diese Bedingung nicht erfüllt (z. B. weil der Neigungswinkel der Ebene zu groß ist oder der Haftreibungskoeffizient zu klein ist), rutscht die Masse die Ebene hinunter.

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  6. Q6Welche Aussagen zu Ionenbindungen sind zutreffend?

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    ✓ Richtige Antwort: Ionenverbindungen sind Salze, haben einen hohen Schmelz- und Siedepunkt und sind im festen Zustand nicht leitfähig.

    **Korrekte Antwort(en):** * Ionenverbindungen sind Salze, haben einen hohen Schmelz- und Siedepunkt und sind im festen Zustand nicht leitfähig. * Bei der Ionenbindung bewirken Atome oder Moleküle, die elektrisch nicht neutral sind (Ionen) die Bindung mittels elektrostatischer Anziehung. * Durch den Elektronenübergang von einem Atom zu einem anderen, entsteht ein Ionenpaar, das auf andere Ionen sehr starke, nach allen Seiten wirkende Anziehungskräfte ausübt. **Weiterführende Informationen:** Im gelösten oder flüssigen Zustand sind die Ionen beweglich und wandern zur Kathode (negativer Pol) oder zur Anode (positiver Pol). Durch diese Wanderung transportieren die Ionen eine elektrische Ladung, also elektrische Spannung. Durch die Abgabe oder Aufnahme von Elektronen werden die Atome elektrisch geladen, schließlich entspricht die Zahl der Elektronen in der Atomhülle nicht mehr der Protonenzahl im Atomkern. Durch den Elektronenübergang von einem Atom zu einem anderen, entsteht ein Ionenpaar, das auf andere Ionen sehr starke, nach allen Seiten wirkende Anziehungskräfte ausübt. Ein positiv geladenes Ion (Kation) wird versuchen, sich auf allen Seiten mit negativ geladenen Ionen (Anionen) zu umgeben und umgekehrt. Die Ionenpaare bleiben daher **nicht** als instabiles Molekül erhalten, sondern bilden ein stabiles Ionengitter. Bei diesem Kristallgitter sind die Ionen die Gitterbausteine. Verbindungen, die aus Ionen bestehen, nennt man Salze.

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  7. Q7Wie kann der Mehrbelastung von Chemikalienschutzanzügen begegnet werden?

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    ✓ Richtige Antwort: Geeignete Unterkleidung

    **Korrekte Antwort(en):** * Geeignete Unterkleidung * Kontrolliertes Atmen * Antibeschlagmittel einsetzen * Funkgerät für jeden CSA-Träger * Notsituationen trainieren **Weiterführende Informationen:** Diese Mehrbelastungen durch Chemikalienschutzanzüge können zwar nicht beseitigt werden, aber man kann sie durch geeignete Maßnahmen begrenzen und die **Einsatzzeiten verkürzen** und **nur geeignete CSA-Träger** einsetzen. Man geht von einem kurzzeitigen Einsatz mit einer Benutzungsdauer von **maximal 30 Minuten** Dauer aus. Das bedeutet, dass der Einsatz einschließlich der anschließenden Grobreinigung/Dekontamination nicht länger andauern sollte. Spezielle Beständigkeitslisten der einzelnen Hersteller geben über die geforderten Referenz-Chemikalien noch weitere Stoffe an, gegen die der jeweilige Anzug beständig ist. Bei diesen zusätzlichen Stoffen kann die Beständigkeit aber auf eine geringere Dauer, wie z. B. 15 Minuten begrenzt sein. Die verfügbare Atemluft des getragenen Atemschutzgerätes (Pressluftatmer) stellt einen limitierenden Faktor für die Einsatzzeit dar.

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  8. Q8Inkorporation ist die Aufnahme gefährlicher Stoffe direkt in den Körper über Körperöffnungen sowie über die gesunde und/oder verletzte Haut.

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    ✓ Richtige Antwort: Richtig

    **Diese Aussage ist richtig.** Inkorporation ist die Aufnahme gefährlicher Stoffe direkt in den Körper über Körperöffnungen sowie über die gesunde und/oder verletzte Haut. **Weiterführende Informationen:** Relevant sind im Wesentlichen der Mund und die Nase. Während feste und flüssige Stoffe über den Mund in den Verdauungstrakt aufgenommen werden können, werden Atemgifte über die Atemwege in die Lunge transportiert.

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  9. Q9Was ist bei der Festlegung der Grenzen des Absperrbereichs zu berücksichtigen?

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    ✓ Richtige Antwort: Windverhältnisse und Topografie

    **Korrekte Antwort(en):** * Windverhältnisse und Topografie * Senken und Kanalnetze * Platz für Fahrzeuge und Sonderfahrzeuge * Raum für einen Dekontaminationsplatz * Gerätebereitstellungszone **Weiterführende Informationen:** Insbesondere flüssige Gefahrstoffe und deren Dämpfe können sich in tieferliegende Bereiche wie Senken und Kanalnetze ausbreiten. Der Bereich zwischen der inneren und der äußeren Absperrung muss ausreichend groß bemessen werden. In diesem Bereich muss Platz für die Fahrzeuge der zuerst eintreffenden Einheiten und die Sonderfahrzeuge der nachrückenden speziellen Einheiten (z. B. Gefahrgutzug) vorhanden sein. Weiterhin ist ausreichend Raum für einen Dekontaminationsplatz und eine Gerätebereitstellungszone notwendig. Darüber hinaus müssen Fahrzeuge zur Sicherstellung des Brandschutzes wie Sonderlöschmittelfahrzeuge und die Fahrzeuge der Einsatzleitung dort Platz finden.

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  10. Q10Bei Behältern, die unter Druck stehende oder verflüssigte brennbare Gase enthalten, sind besondere Aspekte zu beachten. Welche Aussagen zur Alarmschwelle in Räumen und im Freien sind zutreffend? Die Alarmschwelle muss hier besonders niedrig liegen, weil ...

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    ✓ Richtige Antwort: die austretende Gaswolke in Räumen schnell eine schnelle Anstiegsgeschwindigkeit der Konzentration bewirkt.

    **Korrekte Antwort(en):** * die austretende Gaswolke in Räumen schnell eine schnelle Anstiegsgeschwindigkeit der Konzentration bewirkt. * die Gaswolke sich so schnell ausbreiten kann, dass die Alarmgabe durch das verzögerte Ansprechen des Gerätes zu spät erfolgt. * im Freien bereits in kurzer Entfernung von der Gasaustrittsstelle eine weitgehende Verdünnung stattfinden kann. * sich der Messwertaufnehmer aufgrund der Windrichtung nicht immer im Bereich der höchsten Konzentration befindet. **Weiterführende Informationen:** Die austretende Gaswolke kann in Räumen schnell eine schnelle Anstiegsgeschwindigkeit der Konzentration bewirken.Dies gilt auch dann, wenn Behälter im Freien stehen und Gase plötzlich in großen Mengen austreten können. Das Ansprechen des Gerätes kann von verschiedenen Einflussgrößen abhängen, z. B. der Einstellzeit oder die Öffnung eines angesteuerten Tores. Wenn sich der Messwertaufnehmer aufgrund der Windrichtung nicht im Bereich der höchsten Konzentration befindet, besteht die Gefahr, dass Gaswarngeräte nicht oder zu spät ansprechen. Bei der Wahl der Alarmschwellen bei brennbaren Gasen hat sich in der Praxis ein Grenzwert von 40 % der unteren Explosionsgrenze (UEG) bewährt, mit einer Vorwarnung bei 20 % der UEG. Für tragbare Gaswarngeräte gelten niedrigere Grenzwerte von 20 % der UEG mit einer Vorwarnzeit bei 10 % der UEG. Diese Werte müssen aber je nach Gas bzw. Einsatzfall auf ihre Tauglichkeit überprüft werden.

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