Datenschutzbeauftragter Lernleitfaden
Lerne für Datenschutzbeauftragter mit Prüfungsthemen, Übungsfragen, kostenlosem PDF, Video-Erklärung und zeitbegrenzten Mock-Tests.
So lernst du für Datenschutzbeauftragter
- Lies zuerst die Themenliste, damit du weißt, was die Prüfung abdeckt.
- Beantworte die kostenlosen Übungsfragen und lies jede Erklärung.
- Lade das PDF für die Wiederholung offline herunter.
- Nutze zeitbegrenzte Mock-Tests, sobald sich das freie Üben sicher anfühlt.
Themen zur Wiederholung
- Rechtliche Befugnisse, Autorität und Gewaltanwendung
- Streife, Beobachtung und Zutrittskontrolle
- Notfallreaktion und Evakuierung
- Berichtschreibung und genaue Notizen
Datenschutzbeauftragter Fragen jetzt ausprobieren
Q1Ist die Kommunikation zwischen Ihrem Browser und dem Zielserver verschlüsselt, ist es für Angreifer nahezu unmöglich die Verbindungsdaten mitzulesen.
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✓ Richtige Antwort: Richtig
**Diese Aussage ist richtig.** Ist die Kommunikation zwischen Ihrem Browser und dem Zielserver verschlüsselt, ist es für Angreifer nahezu unmöglich die Verbindungsdaten mitzulesen. **Weiterführende Informationen:** Bei der SSL-Verschlüsselung wird der Datenverkehr auf der gesamten Strecke zwischen der Webseite und dem Browser des Nutzers verschlüsselt. Eine SSL-Verschlüsselung kann allerdings nur zur Anwendung kommen, wenn die betreffende Webseite diese Technik auch anbietet. Glücklicherweise gibt es kaum noch seriöse Webseiten ohne HTTPS.
Q2Phishing-E-Mails mit manipulierten Links gibt es selten und die Zielseiten sind oft schlecht gemacht.
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✓ Richtige Antwort: Richtig
**Diese Aussage ist richtig.** Phishing-E-Mails mit manipulierten Links gibt es **häufig** und die Zielseiten sind oft **perfekt** gemacht. **Weiterführende Informationen:** Grundsätzlich entscheiden Sie beim Browsen, welche Webseite Sie aufrufen wollen. Das klingt banal, beinhaltet aber eine wichtige Aussage – Seien Sie sich sicher, wo Sie sich befinden! Das größte Risiko ist nicht der Hacker, der Ihren Datenverkehr belauscht, sondern der Hacker der ihnen vormacht, dass Sie sich auf der Seite Ihrer Bank, der Bahn, der Seite des ÖVPN befinden – während Sie tatsächlich gerade auf einer täuschend ähnlichen Kopie Ihre Kontodaten eingeben. Lassen Sie sich nicht verleiten, auf Links in E-Mails oder Chatprogrammen einfach zu „klicken“. Sie wissen nicht, wohin Sie geschickt werden.
Q3Beim Datenschutz geht es um ...
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✓ Richtige Antwort: den Schutz von Menschen.
**Korrekte Antwort(en):** * den Schutz von Menschen. * das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, * das Recht, selbst über die Preisgabe und Verwendung personenbezogener Daten zu bestimmen. **Weiterführende Informationen:** Beim Datenschutz geht es um den Schutz von Menschen und deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung, also dem Recht, selbst über die Preisgabe und Verwendung personenbezogener Daten zu bestimmen. Hier sind konkrete **gesetzliche Vorgaben zwingend** zu erfüllen, die sich im Wesentlichen aus der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ergeben. Die DGSVO beschreibt das Ziel des Datenschutzes im Recht des Einzelnen auf Schutz seiner personenbezogenen Daten. Beim Datenschutz geht es nicht um den Schutz von allgemeinen Daten vor Schäden, sondern um den Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch („Datenschutz ist Personenschutz“). Der Schutz personenbezogener Daten stützt sich auf das Prinzip der informationellen Selbstbestimmung. Diese wurde im BVerfG-Urteil zur Volkszählung festgeschrieben. Geschützt werden muss dabei die Privatsphäre, d. h. Persönlichkeitsdaten bzw. Anonymität müssen gewahrt bleiben.
Q4Was bedeutet „IT-Sicherheit“?
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✓ Richtige Antwort: IT-Sicherheit befasst sich mit dem Schutz von Daten, die in elektronischer Form gespeichert und verarbeitet werden.
**Korrekte Antwort(en):** * IT-Sicherheit befasst sich mit dem Schutz von Daten, die in elektronischer Form gespeichert und verarbeitet werden. * IT-Sicherheit ist ein Teilgebiet der Informationssicherheit. * IT-Sicherheit befasst sich mit dem Schutz aller Assets vor Manipulationen, Verlust und unberechtigter Kenntnisnahme. **Weiterführende Informationen:** IT-Sicherheit ist ein Teilgebiet der Informationssicherheit, die sich mit dem Schutz aller Daten und Informationen („Assets“) eines Unternehmens vor Manipulationen, Verlust, unberechtigter Kenntnisnahme befasst. Der IT-Sicherheit kommt eine Schlüsselrolle für die Sicherheit von soziotechnischen Systemen zu. IT oder auch ITK-Systeme sind Teil der soziotechnischen Systeme. Zu den Aufgaben der IT-Sicherheit gehören der Schutz von ITK-Systeme von Organisationen gegen Bedrohungen. Damit soll unter anderem wirtschaftlicher Schaden verhindert werden. In Abgrenzung zu IT-Sicherheit umfasst Informationssicherheit neben der Sicherheit der IT-Systeme und der darin gespeicherten Daten auch die Sicherheit von nicht elektronisch verarbeiteten Informationen.
Q5Warum können Apps für die IT-Sicherheit gefährlich sein?
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✓ Richtige Antwort: Sie können unnötige Zugriffe und Berechtigungen auf das Smartphone haben.
**Korrekte Antwort:** * Sie können unnötige Zugriffe und Berechtigungen auf das Smartphone haben. **Weiterführende Informationen:** Die Telearbeit (auch Mobilarbeit oder mobile Arbeit) ist eine Arbeitsorganisation, bei der Arbeitnehmer ihre Arbeitsaufgaben ganz oder teilweise außerhalb der Geschäftsräume oder Betriebsstätten des Arbeitgebers überwiegend durch Telekommunikation ausüben.
Q6Ein Passwort ist komplex, wenn es ...
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✓ Richtige Antwort: Groß- und Kleinschreibung enthält.
**Korrekte Antwort(en):** * Groß- und Kleinschreibung enthält. * Zahlen und Sonderzeichen enthält. * über 12 Zeichen lang ist. **Weiterführende Informationen:** Weniger als 12 Zeichen gelten aktuell als unsicher. Sobald ein Passwort aufgeschrieben wird, ist es nicht mehr sicher und muss regelmäßig gewechselt werden. Es muss sich dabei signifikant vom vorherigen Passwort unterscheiden – mindestens 3 Zeichen müssen verändert werden. Wichtiger als der Wechsel ist aber die Passwortlänge und Komplexität. Passwörter müssen immer sofort gewechselt werden, wenn der Verdacht besteht, dass die Sicherheit kompromittiert wurde, wie z. B. bei Verlust von mobilen Geräten.
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